Gemeindereise nach Kappadokien

Gemeindereise nach Kappadokien...

07. Oktober – 11. Oktober 2019

Anmeldeschluss: 15. September 2019

Kappadokien war für Jahrhunderte ein blühendes Zentrum christlicher Kultur. Die theologischen Arbeiten der drei großen Kappadokier (Basilius von Cäsarea, Gregor von Nyssa und Gregor von Nazianz) haben entscheidende Impulse für die Konzilsgeschichte geliefert. In der zerklüfteten Landschaft finden sich unerwartete Kleinodien und Höhepunkte christlich-byzantinischer Kunst. Während dieser Reise erleben Sie eine atemberaubende, märchenhaft anmutende Landschaft, die durch die Ausbrüche des Vulkans Erciyes Dag sowie durch Wind und Wasser in vielen Jahrtausenden geschaffen wurde.

SCHWERPUNKTE

üBiblische Orte

üUNESCO-Weltkultur- und Naturerbe Kappadokien

üGrandiose Naturerlebnisse

üfrühchristliche Geschichte


 

    
1. Tag          Frühchristliche Wallfahrtsstätte Ayathekla & Kloster Alahan

Frühe Abfahrt von Antalya nach Alanya. Anschließend führt die Fahrt über eine sehr schöne Gebirgslandschaft an der Küste nach Anamur, dem südlichsten Punkt der Türkei. Besichtigung der Mamure Festung (von Aussen), die als die besterhaltene Burg aus der seldschukischen Epoche gilt. Weiterfahrt nach Silifke zur frühchristlichen Wallfahrtsstätte Ayathekla, wo die Hl. Thekla verehrt wurde. Danach Fahrt durch das Taurusgebirge in das Tal des Göksu Nehri, in dem Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1190 im Fluss (Saleph) ertrank. Besuch des Barbarossa-Denkmals, was im Jahre 1971 von der Deutschen Botschaft Ankara gestiftet wurde. Weiterfahrt in den Ausläufern der Karadag-Berge, zu den abseits gelegenen Überresten des byzantinischen Klosters Alahan. Die exponierte Lage auf einem Felsgrat in 1200 m. Höhe über dem Tal des Kalykadnos und der gute Zustand der Bauwerke machen Alahan zu einer der eindrucksvollsten Stätten Kleinasiens. Nach der ausführlichen Besichtigung Fahrt nach Karaman und Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel.

2. Tag          Niğde, Kloster Eski Gümüş & Sinasos

Fahrt über die anatolische Hochebene bis nach Niğde, zur malerischen Stadt mit bedeutenden seldschukischen Bauwerken: Alaeddin-Camii, Sungurbey-Camii, Hüdavent Hatun Kümbeti. Nach den Besichtigungen in Niğde findet die erste Begegnung mit der kappadokischen Landschaft statt. Besuch einer der schönsten Höhlenkirchen bei Eski Gümüs. Ein mächtiger Tufffelsen, heute umgeben von dem Dorf Gümüşler, verbirgt einen kleinen Schatz. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Klosterkomplexes Weiterfahrt zum Soganli-Tal. Dieses Tal warneben Göreme das zweite bedeutende Zentrum des Mönchtums. Das Tal ist von ungewöhnlichen Felsformationen gesäumt, die sich vom Rest von Kappadokien unterscheiden und mit Kirchen übersät sind. Im Anschluss Weiterfahrt nach Mustafapasa, das alte Sinasos und Rundgang durch das Zentrum, das viel von seinem osmanisch-griechischen Flair behalten hat. Nach den Besuchen der ehemaligen griechischen Kirchen Hotelbezug für drei Nächte. Abendessen im Hotel.

3. Tag          UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien

Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend beginnt ein angenehmer Spaziergang durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin. Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Im Anschluss Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal. Anschließend kurze Fahrt nach Ürgüp und Besuch des durch besonders schöne Herren­häuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

*Auf Wunsch kann in einer Höhlenkirche von Kappadokien ein Gottesdienst gefeiert werden!

4. Tag          Feenkamine und Felsenkirchen

Nach dem Frühstück Fahrt nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteris­tischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Tempe­ra­turen für die in der Gegend geernteten Kartoffeln und Äpfel sowie für die aus Antalya kommenden Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss kurze Fahrt und Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Danach Weiterfahrt zum verlassenen Dorf Zelve, Besuch der Moschee, der Mühle und der Kirchen. Anschließend Besuch der maleri­schen Töpferstadt Avanos. Zum Abschluss Fahrt nach Uchisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen und Aufstieg. Die Burg von Uchisar diente auch sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Vom Gipfel aus kann man einen wunderschönen Blick auf die Mondlandschaft von Kappadokien werfen. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

5. Tag          Konya; Stadt der Derwische & Sille

Nach dem Frühstück Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur seldschukischen Karawanserei Sultanhanı, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Nach der Besichtigung Fahrt über die anatolische Hochebene bis nach Konya. Als Hauptstadt des Reiches Rum-Seldschuken hat Konya im 13.Jh. n. Chr. seine größte Bedeutung erlangt. Der Apostel Paulus und der hl. Barnabas besuchten die Stadt Ikonium um 50 n. Chr. Gemeinsamer Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Der Mystiker kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Nach der Besichtigung kurze Fahrt nach Sille; ein wichtiges Zentrum der frühchristlichen Epoche. Auf ihrer Pilgerreise nach Jerusalem im Jahre 327 besuchte Kaiser Konstantins Mutter Helena Sille und beschloss, für die Christen auch hier eine Kirche zu errichten. Nach der ausführlichen Besichtigung der Hagia Helena Kirche und einen Spaziergang durch den einheimischen Ort Rückfahrt nach Alanya/Antalya.

Preise (bei mindestens 25 Teilnehmern):

229,- € pro Person im Doppelzimmer

79,- € Einzelzimmerzuschlag

INKLUSIVE LEISTUNGEN:

†  alle Transfers, Rundreisen und Ausflüge in modernen Reisebussen mit Klimaanlage und entsprechender Ausstattung

†  4x Übernachtung in Doppel- bzw. Einzelzimmern mit Bad/Dusche, WC in den ausgewählten Hotels der 4-Sterne-Landeskategorie lt. Programm

†  4x Frühstück in den gebuchten Hotels

†  4x Abendessen in den gebuchten Hotels

†  speziell für Studienreisen qualifizierter, sachkundiger, deutschsprachiger örtlicher Guide

†  alle anfallenden Zusatzkosten für Parkgebühren, Maut etc. lt. Programm

†  Einsatz der Kleinbusse beim Kloster Alahan

†  Rücktransfer nach Alanya

†  Trinkgeldpauschale für die gebuchten Hotels


Vorgesehene Hotels:

Karaman: Grand Otel Karaman 4*                         www.grandotelkaraman.com

Kappadokien: Stone Concept Hotel4*       www.stoneconcepthotel.com

** Kosten für Tickets (stand 25.05.19)

v  Kloster Gümüşler Manastırı – 6 ₺

v  Soğanlı Tal – 6 ₺

v  Göreme – 45 ₺

v  Johannes Kirche – 6 ₺

v  Paşabağ / Zelve – 15 ₺

v  Derinkuyu(unterirdische Stadt) – 35 ₺

v  Sultanhanı – 5 ₺

PS: Diejenigen, die eine Museumskarte besitzen haben freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten und Museen, die vom Ministerium betrieben werden. Bei einigen Sehenswürdigkeiten ist die Museumskarte nicht gültig!